Die letzte Etappe meiner langen Reise begann am 19.05.2012 mit der Ankunft in Bangkok. Von dort aus startete meine schon in Deutschland gebuchte Tour zu den Hill-Tribes (Djungel-Bewohnern) im Norden des Landes. Zunächst hatte ich jedoch eine Nacht im Bangkok Centre Hotel, wo auch das Meeting mit meiner Reisegruppe und dem Tourguide stattfand.

Die “Skyline” von Bangkok

Wir bekamen eine kleine Einweisung und gingen dann gemeinsam Essen. Auf das Thai-Food hatte ich mich schon lange gefreut. Zwischen all den verschiedenen Curry, Pad Thai, gebratenem Reis, usw. servierte uns Tommy (unser super Guide) auch Dinge wie gegrillte Hühner-Herzen, grüne Mango mit Chili-Salz-Dip oder frittierte Maden. Frei nach seinem Motto „Nur wer probiert, kann auch Erfahrungen sammeln“ hatte ich viel Spaß mit den ausgefallenen Lebensmitteln – andere haben lieber verzichtet.

Kulinarisches aus Thailand

Am nächsten Tag erkundeten wir Bangkok vom Wasser aus. Mit einem 185PS starken Traktor-Motor als Antrieb fuhren wir durch die Wasserstraßen der Stadt. Um ehrlich zu sein, sind die meisten „Nicht-Touristen-Plätze“ ziemlich zerfallen und dreckig, teilweise stinkt es sogar. Aber damit muss man in Thailand rechnen.

Bangkok zu Wasser

Am frühen Abend gingen wir dann zum Bahnhof um den Nachtzug nach Chiang Mai zu nehmen. Von dort aus fuhren wir am nächsten Morgen in einem umgebauten Pick-Up-Truck zum Tiger Kingdom. In kleinen Gruppen wurden wir dort in die Gehege gelassen um die Wildkatzen zu streicheln und ein paar Fotos zu schießen. Auch wenn die meisten nur recht faul in der Gegend rumlagen, ging der Puls schon etwas in die Höhe.

Das Tiger Kingdom

Danach fuhren wir weiter zu einem buddhistischen Tempel, in dem wir etwas über die Geschichte Thailands und Tommy’s Zeit als Mönch erfuhren.

Am nächsten Tag begann unsere dreitägige Wanderung durch den Dschungel. Wieder mit den umgebauten Autos wurden wir zunächst zu einem Wasserfall gebracht, in dem wir uns erst mal erfrischen konnten.

Unsere Truppe am Wasserfall

Nach der Mittagspause ging es weiter zum Ausgangspunkt des Tracks. Ein zweistündiger Marsch führte uns zu einem kleinen Dorf mitten im Urwald. Dort duschten wir im Fluss, bereiteten unser Thai-Food unter Anleitung selbst zu und machten ein kleines Lagerfeuer bevor wir ziemlich erschöpft ins „Bett“ (dünne Matratze auf Holzboden) fielen.

Das Dschungel-Camp

Am Morgen darauf wartete eine vierstündige Wanderung zu einem Elefanten-Camp auf uns. Diese Etappe hatte es in sich – die Anstiege bei Temperaturen von über 30°C brachten jeden von uns ganz schön ins Schwitzen. Zwei Teilnehmer mussten sich auf Grund von Kreislaufproblemen sogar mit dem Mofa abholen lassen. Nach dem Lunch konnten wir uns aber etwas erholen und die Elefanten die Arbeit für uns machen lassen. In einer Art Sessel auf dem Rücken der Tiere wurden wir durch das Tal bis zum zweiten Dorf geritten.

Elefantenreiten

Den restlichen Tag verbrachten wir mit einem Rundgang, Besichtigung der Schule, frisch zubereitetem Abendessen und einem lustigen Gesellschaftsspiel namens „Hi Tommy“.

“Hi Tommy”

Um zurück in die Zivilisation zu gelangen, benutzten wir am folgenden Tag selbst gebaute Bambus-Flöße. Mit jeweils fünf Leuten auf dem Boot, plus einen Steuermann, meisterten wir ohne Verluste jede Stromschnelle.

Bambus-Floß-Rafting

Nachdem wir wieder Chiang Mai ankamen, freuten sich alle erst einmal auf eine ordentliche Dusche bevor wir abends auf dem Nacht-Markt essen gingen und ein paar Cocktails im Pub zu uns nahmen.

Das Thema des nächsten Tages hieß „relaxen“. Mit einem Taxi ließen wir uns vom Hotel abholen und in ein Spa fahren. Dort ließ sich jeder nach seinem Wünschen verwöhnen: Thai-Massage, Fuß-Massage, Maniküre, Pediküre oder alles zusammen.

Spa in Chiang Mai

Am späten Nachmittag nahmen wir dann den Zug zurück nach Bangkok, wo wir am nächsten Morgen wieder im Centre Hotel eincheckten. Dort trennten sich dann einige von unserer Reisegruppe, weil sie nur diesen Teil der Tour gebucht hatten. Mit dem Rest gingen wir abends noch in der Kao San Road (Party Straße in Bangkok) feiern.

Mehr Fotos aus Thailand gibt’s im Facebook Fotoalbum.

Der nächste Abschnitt der Tour führt mich dann in den Süden des Landes und auf die Inseln Koh Samui und Koh Tao…