Das Luminate Festival
Das Luminate Festival ist nun vorbei und ich habe einiges erlebt. Am 01.02. kamen Sönke und ich am späten Nachmittag auf dem Gelände mitten im Abel Tasman Nationalpark an. Die anderen Jungs waren schon vorgefahren, weil sie am Vortag die Einweisung in ihren Festival-Job bekamen. Für insgesamt 32 Arbeitsstunden haben sie dadurch ihre Ticket-Kosten zurückerstattet bekommen.
Am 02.02. startete die eigentliche Veranstaltung mit einer Eröffungszeremonie an einem riesigen Feuer begleitet von Tribal Musik. Von etwas weiter weg habe ich auch ein Video gemacht. Danach gingen wir jedenfalls zu den ersten Musik-Acts in der Elektro-Zone und tanzten bis nach Mitternacht.
In den folgenden Tagen wurde das Wetter leider schlechter und feuchter, was die allgemeine Stimmung etwas drückte. Die Workshops am Tage (wie z.B. Afrikanischer Tanz oder Tantra-Übungen) waren auch nicht wirklich mein Fall und abends kam durch das Alkoholverbot keine richtige Feierstimmung auf. Deshalb dachte ich nach den ersten drei Tagen, dass ich mir das Eintrittsgeld eigentlich hätte sparen können. Zum Ende hin wurde das Wetter aber wieder besser und wir hatten sogar ein paar Bier, die von anderen Besuchern konfisziert wurden. Also ging es am 06.02. (dem letzten Abend mit Musik) nochmal auf zur Live-Bühne und der “E-Zone”.
Etwas erschreckend fand ich dort die jungen Mütter, die mit ihren Kleinkindern (die meist große Ohrenschützer aufhatten) um Mitternacht mitten zwischen den Lautsprecherboxen tanzten oder im Kaffee-Zelt um 01:30 Uhr ihre Säuglinge stillten.
Alles in allem war das Festival ganz lustig, auch wenn es nicht ganz auf meiner Wellenlänge lag. Denn trotz der vielen Elektronischen Musik, kann man das Luminate 100% als Hippie-Festival bezeichnen. Auch die auf den Plakaten angekündigten sieben Tage waren im Endeffekt eigentlich nur vier, die mit Programm bestückt waren.
Fazit: Es war eine neue Erfahrung aber nochmal würde ich nicht hingehen.
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