Nach der Fraser Island Tour wartete in Airlie Beach das nächste Abenteuer auf mich: ein 3-tägiger Segeltörn durch die Whitsunday Islands. Auf dem Weg dorthin machte ich noch einen Stop in “1770″ (benannt nach dem Ankunftsjahr von Captain James Cook) um meine Surf-Skills zu verbessern und einen in Rockhampton für eine Rodeo-Show inklusive Steak-Dinner. Am 08.05.2012 startete dann der Trip mit 12 Passagieren auf dem Renn-Segelboot “Southern Cross”.

Skipper der "Southern Cross"

Nachdem wir den Windschatten des Festlands verließen, mussten gleich alle mit anpacken um die beiden weiblichen Crew-Mitgleider Ash und Tina zu unterstützen. Nach dem die Segel gesetzt waren, ging es mit knapp 10 Knoten und einem Neigungswinkel von bis zu 50° auf nach Whitehaven Beach. Der weiße Sand, das türkisfarbene Wasser und der dunkelgrüne Regenwald waren einfach traumhaft.

Whitehaven Beach

Unser Ankelplatz für die erste Nacht war das Nara Inlet. Dort lagen wir windgeschützt im stillen Wasser und konnten in Ruhe die frisch zubereiteten Nachos und das Thai-Chicken-Curry genießen.

Überbackene Nachos mit Tomatensugo und Sourcream

Am nächsten Tag stand schnorcheln auf dem Programm. An insgesamt drei verschiedenen Spots wurden wir mit dem Beiboot direkt zu den Riffen gebracht. Das Wasser war im Vergleich zu meiner Fiji-Erfahrung nicht ganz so klar und die Unterwasserwelt dadurch nicht ganz so farbenreich, dafür hatte unser Skipper aber ein anderes Highlight für uns: Fischfutter. Es war einfach Wahnsinn in einem Schwarm aus hunderten Fischen zu schwimmen, die man berühren konnte wenn sie einem ein paar Zentimeter vor der Taucherbrille vorbeischwammen. Teilweise hat man in dem Gewusel wortwörtlich das Meer vor lauter Fischen nicht mehr gesehen.

Fischschwarm beim Schnorcheln

Am Langford Island Beach, an dem wir unseren Nachmittags-Snack zu uns nahmen, sahen wir ein sogar noch kurz eine Wasserschildkröte… und ein professionelles Fotoshooting. Danach ging es während eines traumhaften Sonnenuntergangs zur zweiten Übernachtung nach Stonehaven.

Sonnenuntergang auf den Whitsundays

Am letzten Tag hatten wir noch einmal die Möglichkeit an zwei Orten zu schnorcheln bevor wir uns nach dem Mittag auf den Rückweg machten. Diese drei Tage vergingen wie im Flug. Auch wenn es sich nicht nach viel Abwechslung anhören mag, das Segeln allein ist schon ein Abenteuer für sich. Weitere Fotos findet ihr wieder im Facebook Fotoalbum.