Sorry, dass ihr so lange auf den nächsten Artikel warten musstet aber teilweise hatte ich in den letzten Tagen nichtmal Warmwasser oder Strom, geschweige denn Internet. Aber jetzt bin ich aus dem Paradies zurück in der Zivilisation und der nächtste Blogeintrag ist fertig.
Fiji kann man wirklich als kleines Paradies bezeichnen. Schon am Flughafen wird man mit Livemusik empfangen und auch sonstiger Service ließ nichts zu wünschen übrig. Hilfsbereite Mitarbeiter stellten mir einen Kofferwagen bereit und begleiteten mich zum Ausgang, wo schon der kostenlose Shuttle zum Hostel auf mich wartete. Dort verbrachte ich den Abend mit vielen anderen Leuten an der Bar beim Rugby WM gucken bevor es am nächsten Morgen auf die kleineren Inseln ging.
South Sea Island (2 Nächte)
Meine erste Station des Island-Hopping hieß South Sea Island. Eine Insel, wie man sie sich in der Südsee vorstellt. Kristallklares Wasser, Sandstrand und Hängematten zwischen den Palmen. Die Insel war so groß, dass eine Umrundung ganze fünf Minuten dauerte. Tagsüber hielten sich dort etwa 25 Touristen auf um zu schnorcheln, tauchen oder kajaken und nachts waren es dann inklusive mir nur noch vier Backpacker. Mit denen verbrachte ich auch einen Großteil der restlichen Reise, da sie denselben Trip wie ich gebucht hatten.
Zum Lunch gab es in der Lodge frisches Rinder-, Hünchen- und Fisch-Barbecue mit Salat und Reispfanne und das Dinner bekamen wir sogar direkt am Strand mit Kerzen und Fackeln serviert. Auf fast allen Inseln gab nach dem Essen übrigens immer etwas Kulturprogramm. Von Trommeln und Singen über Kampf-Tänze bis hin zu Feuer-Akrobatik.
Als Zeitvertreib stand täglich schnorcheln auf der Tagesordnung und ich habe sogar meine Open Water Tauch-Lizenz begonnen. Die Unterwasserwelt war einfach atemberaubend. Die Zeit reichte vorerst aber nur für vier Tauchgänge, weshalb ich die Lizenz erst später abschließen konnte.
Waya Lailai (2 Nächte)
Diese Insel war schon etwas größer und mit Bergen und Urwald bedeckt. Den ersten Tag nach der Ankunft habe ich dort fast nur in der Hängematte verbracht, da ich mich etwas erkältet und mir das Gesicht verbrannt hatte. Um am nächsten Tag wieder fit zu sein, stand also nur relaxen auf dem Programm. Die geplante Wanderung zum Gipfel viel leider wegen heftiger Regengüsse aus. Zwar etwas schade aber ich hatte trotzdem Spaß beim schnorcheln und Beachvolleyball spielen. Am Morgen darauf fuhren wir mit dem Boot zum Outer Reef hinaus um abermals zu schnorcheln. Mit drei Guides sind wir durch das beeindruckende Korallenriff geschwommen und haben unter anderem Riff-Haie gesehen und sogar angefasst.
Korovou (2 Nächte)
Auf der dritten Insel schnorchelte ich wieder an verschiedenen Stränden und es gab eine Lernstunde im Kokosnussknacken. Die grünen Nüsse sind gut geeignet um das Kokoswasser zu trinken, welches wir mit etwas Bounty-Rum verfeinert auch taten. Die braunen Nüsse kann man mit der bloßen Hand auf einem Stein knacken und dann essen.
Am zweiten Tag auf der Insel machte ich mich zu einer kleinen Djungelwanderung auf. Im Nachhinein war diese gar nicht so ungefährlich, da es wieder einmal regnete und der Boden und die Felsen sehr rutschig waren. Aber das war richtiger Abenteuerurlaub.
Coral View (2 Nächte)
Am nördlichsten Punkt der Hopping-Tour hatte es sich leider richtig eingeregnet. Zum Glück war das Resort eines der modernsten und wir hatten in der Bar einen großen TV zum Rugby WM gucken. Tagsüber spielten wir Karten, Volleyball oder schnorchelten mal wieder.
Am Tag der Abreise machte ich noch einen Ausflug zu einer Höhle. Hätte ich nicht so gefroren, wäre das auch eines der besten Erlebnisse gewesen. Allerdings mussten wir bei strömendem Regen mit einem offenen Boot erst einmal 20 Minuten bis dorthin fahren. An der Höhle angekommen, kletterten wir durch eine Felsspalte hinein und sprangen am Ende in ein Wasserloch, welches durch einen Spalt in der Decke beleuchtet wurde. Als Highlight schwammen wir von dort aus zu einer zweiten Höhle, die nur mit tauchen durch einen drei Meter langen Unterwasserzugang zu erreichen ist. Dort war es stockfinster – nur die Taschenlampe des Guides zeigte uns die Ausmaße. Das war schon cool.
Manta Ray (1 Nacht)
Der Regen hatte sich wieder verzogen und alle genossen wieder das Strandwetter. Deshalb gibt es hier nichts weiter zu berichten außer einem wirklich schönen Schnorchel-Riff und einem lustigen Abend in der Strand-Bar.
Beachcomber (2 Nächte)
Die letzte Insel meiner Tour war die sogenannte Party-Insel. Den ersten Abend habe ich mich aber zurückgehalten, da ich am nächsten Tag einiges vor hatte. Von dort aus habe ich nämlich meinen Tauch-Schein beendet. Dazu waren noch zwei Tauchgänge und die Theorieprüfung zu absolvieren. Ich habe alle Anfänger-Fähigkeiten gemeistert, die Prüfung bestanden und bin auf 18 Meter unter Meeresspiegel getaucht. Damit habe ich nun die Open Water Divers License.
Abends wurde dann mit Pop- und Elektromusik ordnungsgemäß gefeiert. Nach zwei Tauchgängen am Tag sollte man allerdings vorsichtig mit Alkohol sein ^^ Zum Glück ging es mir am nächsten Morgen gut, dass ich ohne Probleme zum Abschluss-Tagesausflug aufbrechen konnte.
Seaspray Segel-Tour
Ein würdiger Abschluss bei bestem Wetter war der Tag auf der „Seaspray“ – einem alten Segelschiff. Nach dem Sektempfang schipperten wir damit zu Tom Hanks‘ „Cast Away“-Insel und ankerten. Dort verbrachten wir den Vormittag mit schnorcheln und sonnen auf dem weißen Strand. Währenddessen bereitete die Crew auf dem Schiff ein leckeres Barbecue-Mittag vor, das wir dann (all-inclusive) mit einem Glas Weißwein oder Bier genossen. Danach ging es weiter zu einer anderen Insel auf der wir ein Dorf besuchten und eine Kava-Zeremonie hielten. Nach dem Kaffee sprang ich nochmal in das tiefblaue Wasser um mich abzukühlen bevor wir uns auf den Rückweg machten.
Dies ist natürlich nur eine grobe Zusammenfassung der Ereignisse. Die vielen Kleinigkeiten (wie z-B. das Krabbenrennen oder das Fische füttern) und die ganzen Leute, von denen ich noch Garnichts erzählt habe, machten das alles erst zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis. Vielleicht könnt ihr euch aber vorstellen, wie viel Spaß ich hatte und wie beeindruckend alles war. Mehr Bilder gibt erstmal nur auf Facebook.
Jetzt heißt es erst mal noch zwei Tage im Hostel relaxen bevor es weiter nach Neuseeland geht…














Jul 22, 2012 @ 23:40:47
Hallo daniel,
danke erstmal fuer den tollen Erfahrungsbericht
Ich bin zurzeit in Neuseeland und will auch fuer 10 tage nach Fiji gehen und Island Hopping machen.
Wie hast du die ganzen Unterkuenfte gebucht ? hast du diesesn bula combo pass inkl. Uebernachtungen gebucht oder hast du alles einzeln gebucht? und wie sah das aus mit den aktivitaeten auch uber den combo pass oder vor ort gebucht?
Danke schonmal
gruss
Max
Jul 24, 2012 @ 15:26:12
Ich habe das komplette Paket schon vor der Reise im Reisebüro gebucht. Da waren die Unterkünfte, Verpflegung, Transfers und Aktivitäten (bis auf den Tauchkurs) alles inklusive. Vorort musste ich nur noch für Getränke und Extra-Wünsche bezahlen.