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Von Taranaki bis Wellington

Von Taupo aus ging unsere Reise weiter Richtung Westküste. Die Gruppe verkleinerte sich allerdings etwas, da Alex, Alessandro, Sina und Mona schon andere Pläne hatten. Später werden wir sie aber nochmal wieder treffen.

Das nächste Ziel auf unserer Route hieß Waitomo. Dort gibt es ein riesiges unterirdisches Hölensystem mit Flüssen, Wasserbecken und den dort lebenden Glowworms. Um diese (in Verbindung mit etwas Action) zu entdecken, buchten wir eine Tour inklusive 27 Meter “Abseiling”, “Black Water Rafting” in Gummireifen, “Caving” durch enge Felsspalten und Rock Climbing um aus der Höhle herauszukommen. Awesome!

Abseiling in Waitomo

Black Water Rafting

Caving in Waitomo

Danach ging es weiter nach New Plymouth zum Mt. Taranaki. Leider konnten wir ihn nicht als erste Gipfelbesteigung der Reise verbuchen, weil die Spitze des Berges während des Aufstiegs in den Wolken verschwand und ein starker eiskalter Wind aufkam. Die Aussicht war trotzdem beeindruckend.

Der Mt. Taranaki

Mt. Taranaki Panorama

Von der Westküste führten uns die Straßen wieder zurück ins Landesinnere zum Tongariro Nationalpark. Wie bei vielen unserer Etappen war auch hier der Weg schon das Ziel – der Forgotten World Highway.

Am Nationalpark angekommen wanderten wir einen der (laut Reiseführer) besten 1-Tages-Tracks Neuseelands: den Tongariro Crossing. “Er führt durch spektakuläres vulkanisches Gelände. Von einem aktiven Krater bis zu Öffnungen, aus denen heißer Dampf austritt, vorbei an wunderschönen farbenprächtigen Seen und durch verschiedenste Vegetationszonen.” (Zitat aus dem Lonely Planet Neuseeland) Und so war es dann auch – wirklich spektakulär. Nirgends sonst hatte ich bis dahin so viele Panoramafotos geschossen wie dort. Alle 100 Meter veränderte sich die Umgebung und hinter jeder Kuppe bot sich einem eine neue atemberaumbende Aussicht. Die knapp sieben Stunden für 23,3 Km und 2750 Höhenmeter haben sich auf jeden Fall gelohnt.

Der große South Crater

Panorama vom Gipfel des Mt. Tongariro

Die Emerald Lakes

Und obwohl eigentlich alles perfekt lief, wurde es sogar noch besser:

Alex, mit dem wir ein paar Wochen vorher unterwegs waren, wwoofte mittlerweile auf einer Baustelle in Wellington. Die Hausbesitzer, bei denen er wohnte, fuhren zufälligerweise vom 02.12.2011 für zehn Tage in den Urlaub und stellten uns allen das Haus für diese Zeit kostenlos zur Verfügung. An diesem Tag kamen wir grade in Wanganui, nicht allzuweit von Wellington entfernt an und ließen uns dieses Angebot natürlich nicht zweimal sagen. Also fuhren wir noch am selben Tag in die Koromiko Road 11 in ein absolut abgefahres Haus in den “Beverly Hills” von Wellington, das unter anderem zwei Warmwasser-Badewannen im Garten mit Blick auf die City und den Hafen hatte.

Wohnzimmerausblick bei Nacht in Wellington

Am nächsten Tag wartete gleich die nächste Überraschung auf uns. Als wir Sina und Mona (die später auch zu uns in das Haus kamen) in ihrem Hostel besuchten, kamen wir genau rechtzeitig zu einem Christmas BBQ. Der Besitzer bot uns gleich einen Sitzplatz an und schenkte etwas von dem super-leckeren Glühwein ein – bei sonnigen 27°C im Garten. Dazu konnten wir uns am Buffet unter anderem von Limonen-Meeresfrüchte-Salat, Steaks und Banana-Bread bedienen.

Christmas BBQ im Bethoven House

Abends waren wir mal wieder in einem Elektro Club ein wenig feiern, aber die nächsten drei Tage verbrachten wir größtenteils im Haus, da das Wetter trüb, nass und kühl wurde. Für etwas Aufregung sorgte noch unser erstes Erdbeben mit 5,7 auf der Richterskala. Es ist aber alles heil geblieben.

Jetzt werden wir erstmal noch die schöne Unterkunft genießen und die nächsten Wochen mit Weihnachten und Silvester planen. Bis dahin… allen in der Heimat eine schöne Adventszeit.

PS: Mehr Fotos gibt es wie immer auf Facebook (Taranaki, Waitomo und Tongariro) und die GPS-Routen wurden auch aktualisiert.

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6 Kommentare zu “Von Taranaki bis Wellington”

  1. Jessi sagt:

    mhhhh yummie banana bread :)

  2. Dieter sagt:

    Zeit ist dir abhanden gekommen. Einen Monat früher oder später spielt gar keine Rolle. Du meinst sicher den 02.12. in eurer Unterkunft..

  3. Bianca sagt:

    Acj du Kacke ey, die ersten drei Fotografien jagen mich von Höhenangst zu Platzangst und dann auch noch zur Angst vor hässlichen Tiefsee-Monstern :(

    Aber dir scheints ja Spaß gemacht zu haben, das is ja die Hauptsache ;)

  4. Annika sagt:

    Die Panoramabilder sind echt umwerfend. Muss gestehen, ich habe mich gerade ein wenig festgelesen (genau wie bei Foodblogs…). Neuseeland ist auf jeden Fall auch auf meiner Liste!

  5. Michael sagt:

    Die Fotos sind echt cool, würde mich freuen wenn wir mal wieder mehr davon sehen. Ich freue mich auf neue Erfahrungen und Bilder :-)

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